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Die Cavaliermädchen allein zuhaus [Werbung]

Ich komme von der Uni nach Hause und bemerke schon im Flur, das etwas nicht stimmt. Einer der beiden Cavalierdamen hat scheinbar eine der Klopapierrollen zerfetzt. Aber welche von beiden war es denn nun? Hayley hat sowas vor Daridas Einzug nie gemacht und Darida hat eine Vorliebe, fürs „Zerkleinern“ von sämtlichen Gegenständen. Vorzugsweise Hausschuhe. Bestimmt war es Darida. Oder tue ich ihr damit Unrecht? In diesem Moment schleicht sich eine Frage in meinen Kopf: Was machen die beiden eigentlich, wenn ich nicht Zuhause bin?

Diese Frage mischte sich mit Sorgen, als ich im Sommer Hayley für ein paar Stunden alleine gelassen habe. Ich hatte beschlossen, mit Darida ein „Stadttraining“ zu absolvieren. Hayley legt bei solchen Menschenaufläufen häufig nervöses Verhalten an den Tag und ich hatte Sorge, dass Darida sich das abgucken könnte. Als ich nach 2 Stunden wieder Zuhause ankam, kam das Herrchen und machte mir Vorwürfe, dass Hayley bellte, als er nach Hause kam. „Aber hat sie die ganze Zeit gebellt, oder erst, als sie die Haustür hörte?“ – Das konnte er mir nicht sagen. Aber ich kenne da ein Gerät, dass es kann. 

 

Der Furbo

Der Furbo (ich tendiere immer dazu, „die“ Furbo zu sagen, ist aber falsch) ist eine Hundekamera, auf die man über eine App auf dem Smartphone zugreifen kann. Sie verfügt über eine 1080p Full HD Kamera, eine Nachtsichtfunktion. Darüber hinaus ist sie mit einem 160° Weitwinkel ausgestattet. Was sie jetzt so von anderen Hundekameras unterscheidet? Nun ja, zusätzlich zum knackscharfen Bild verfügt sie über einen Lautsprecher, über den ihr mit eurem Hund kommunizieren könnt, und einer Leckerli-Funktion.

Die Leckerli-Funktion

Bei der Leckerli- Funktion handelt es sich um ein Feature, mit dem sich über Fingerwischen auf der App Leckerli aus der Kamera hinauswerfen lassen. Somit ist auch eine Belohnung auf Distanz möglich. Wenn euer Hund beispielsweise bellt und ihr ihn über die Lautsprecherfunktion mithilfe eurer Stimme wieder beruhigen könnt, könnt ihr dies durch einen Leckerli-Wurf zusätzlich belohnen.

Der Bell-Alarm

Das führt uns zum nächsten – und für mich tollsten – Feature der Kamera bzw. der App: den Bellalarm. Wenn der Hund bellt (oder auch „nur“ etwas lauter knurrt), erscheint eine Meldung auf dem Smartphone.

„Ihr Hund bellt. Möchten Sie schauen, wie es ihm geht?“

Oh ja, das möchte ich. Bisher haben wir die Meldung erst ein Mal bekommen (die Kamera ist seit Mitte November im Einsatz). Dazu später mehr.

Foto- und Videofunktion

Bei dieser Funktion ging mein Bloggerherz auf: spielend leicht lassen sich über die App Fotos oder sogar ganze Videos aufnehmen. Wenn eure Hunde also gerade besonders niedlich sind, könnt ihr gleich ein paar Schnappschüsse sichern.

Unsere Meinung

In der Uni habe ich gelernt, gewisse „Feedback-Regeln“ zu beachten. Deshalb fange ich vorschriftsgemäß mit dem Positiven an und füge dann meine Anmerkungen hinzu.

 

Der Bell-Alarm

 

Ich liebe ihn. Wie ich weiter oben geschrieben habe, gab es bei uns (zum Glück) bisher nur eine Situation, in der ich eine Nachricht vom Furbo bekommen habe. Aber bei diesem einen Mal wurde mir echt das Herz gebrochen: Als ich in der Uni saß und leicht panisch (ich war immer der Meinung, die Mädels wären ruhig, wenn ich das Haus verlasse) die App öffnete, sah ich über den Bildschirm, wie Hayley Darida anknurrte. Sie wollte sie nicht auf unseren Sessel lassen. Mein Frauchenherz ist in 1.000 Teile zerbrochen. Ich habe dann das erste Mal die Sprachfunktion genutzt und Hayley zurechtgewiesen (dafür bin ich übrigens aufs nächste Klo verschwunden) und Darida durfte dann auf den begehrten Platz. Zur Belohnung gab es dann für beide einen Leckerli-Regen.

Leider kann man nämlich nicht einstellen, wie viele Leckerli tatsächlich geworfen werden. Bei Hunden mit Gewichtsproblemen könnte das unter Umständen problematisch werden. Wobei hier natürlich auch die Wahl der Leckerchen eine Rolle spielt: Von Furbo bzw. Karkalis Communications haben wir passende Leckerli zur Verfügung gestellt bekommen, was für die Größenorientierung wunderbar war. Denn logischerweise passen nicht alle Leckerlis durch den Leckerli-Schlitz. 🙂

Die Sprachfunktion

Auch super praktisch. Bis auf wenige Male (unter anderem die oben beschriebene Situation) habe ich sie allerdings noch nicht genutzt. Dies liegt aber wohl eher an mir, als an der Funktion selbst. Ich habe nämlich Angst, die Mädchen zu verwirren. Meistens, wenn ich drauf schaue, liegen sie nämlich tatsächlich einfach ruhig aneinander. Wieso sollte ich dann noch mit ihnen sprechen und unnötig Unruhe in das Ganze bringen?

Wenn ich aber schon mein Auto vor unserem Haus geparkt habe und auf dem Weg zu den Mädchen bin, nutze ich sie dann doch immer mal und sage ihnen Bescheid, dass ich gleich da bin. Verrückt, sagt ihr? Ja, ein bisschen vielleicht.

Die Nachtsicht-Funktion

Vor allem im Winter liebe ich die Kamera für ihre Nachtsicht-Funktion. Wir haben immer nur ein kleines Licht im Flur an, wenn niemand von uns Zuhause ist. Bei einer anderen Kamera würde das wenige Licht vermutlich nicht ausreichen, um ein klares Bild hinzubekommen. Zum Glück ist das beim Furbo nicht so.

Der 160° Weitwinkel

Das ist ein Knackpunkt, der mich schon etwas stört. Ein 160° Winkel ist nicht sonderlich viel. Ich musste also ganz genau ausprobieren und nach dem perfekten Platz für den Furbo suchen. Das war gar nicht so leicht. Aber so richtig zufrieden bin ich mit dem jetzigen Standort noch nicht. Hätte man statt einem 160° einen 360° Winkel eingebaut, wäre ein größerer Bereich abgedeckt. Der Furbo könnte dann beispielsweise auf dem Couchtisch stehen und trotzdem wäre der ganze Raum im Sichtfenster.

Die Verbindung

Ich hatte leider mehrfach das Problem, dass die Verbindung des Handys zur Kamera noch teilweise fehlerhaft ist. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das an meiner schlechten Internetverbindung liegt. Teilweise musste ich die App immer wieder neu starten, damit sich das Bild aktualisierte. Beim Benutzen der Sprachfunktion war ich mir auch nicht immer sicher, ob die Kamera wirklich meine Worte wiedergegeben hat. Übers Smartphone konnte ich nämlich nur merkwürdige Geräusche hören.

Fazit

Die Kamera ist wunderbar für alle Herrchen und Frauchen geeignet, die sehr unruhig sind, sobald sie das Haus verlassen und ihre Hunde alleine lassen müssen. Auch für Hunde, die gerne anschlagen und im Zuge dessen lange und/ oder häufig laut bellen.

Somit kann der Furbo sehr gut als Trainingshilfe eingesetzt werden, um den Hund beispielsweise aus der ungewünschten Situation herauszuholen. Durch die Leckerli-Funktion lässt sich erwünschtes Verhalten zusätzlich belohnen und verstärken.

Auch wenn wir die Kamera bezüglich des Trainings (momentan zumindest) nicht wirklich brauchen, beruhigt sie mich dennoch ungemein. Bevor ich aus dem Haus gehe, schalte ich die Kamera ein und gehe mit einem guten Gefühl in die Uni / zum Arzt / zu sonstigen Terminen. Denn ich weiß: Falls was sein sollte, ich ein komisches Gefühl habe oder die Hunde bellen, bekomme ich eine Nachricht auf mein Smartphone und kann direkt nachschauen, was passiert ist und ggf. eingreifen.

Einziges Manko ist – bis auf die Verbindung, die höchstwahrscheinlich einfach unserem Internet geschuldet ist- ist die 160° Kamera, die meiner Meinung nach ruhig einen 360° Winkel aufweisen dürfte.

 

Übrigens: Falls ihr noch auf der Suche nach einem Last Minute Geschenk für Menschen mit Hund seid (oder euch gerne selbst etwas praktisches schenken möchtet): Hier gibt es den Furbo aktuell für 139€ statt 259€ zu kaufen!

 

Bis bald,

eure Cavaliermaedchen. 

 

 

*Dieses Produkt wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.

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