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Weihnachten wird dufte – mit diesem DIY Hundeshampoo

Winterzeit. Das bedeutet Besinnlichkeit, Gemütlichkeit und Matschpfoten. Jedenfalls ist es bei uns der Fall. Die zauberhaften Cavalierpuschel sind nämlich Magneten für Schmutz und Matsch jeglicher Art. Nach jedem Spaziergang plane ich immer schon 30-45min ein, in denen die beiden eine Unterbodenwäsche und anschließendes Föhnen über sich ergehen lassen müssen. Ohne Shampoo geht da leider gar nichts. Besonders bei Hayleys weißen Pfoten, hinterlässt der Schmutz einen unansehnlichen grauen Schimmer. Da die Haut und das Fell der beiden durch die trockene Heizungsluft ohnehin schon sehr gereizt ist, ist mir die Wahl des Hundeshampoos besonders wichtig.

Ich bin aber ehrlich: Ich blicke bei den ganzen Inhaltsstoffen nicht mehr durch. Hier ist Mikroplastik drin, dies ist nicht nachhaltig genug und das hier wird an Tieren getestet. Da ich durch die Dusch- und Föhnprozedur ohnehin viel weniger Zeit habe, habe ich mir die Recherche nach dem perfekten Hundeshampoo schließlich gespart. Meine Lösung: Selber machen. Dann weiß ich, was drin steckt. Und weil ich das so toll finde, teile ich das Rezept für ein selbstgemachtes Hundeshampoo gerne mit euch. Ein kleiner Tipp: Es macht sich auch besonders gut als Weihnachtsgeschenk für liebe Hundefreunde.

Hundeshampoo Rezept

Für eine Portion braucht ihr:

240ml warmes destilliertes Wasser

1 TL Olivenöl extra virgin

ca. 20- 30 Tropfen Ätherisches Öl (optional)

6 EL Pure Kastilien Seife

2 EL Apfelessig (Bio)

Warum diese Zutaten? 

Das destillierte Wasser ist vor allem in Regionen notwendig, in denen das Leitungswasser stark kalkhaltig ist/ stark gechlort wird. Diese Inhaltsstoffe im Leitungswasser beeinträchtigen unter anderem stark den Glanz des Fells – und das muss nicht sein. Je nach Region, in der ihr lebt, könnt ihr natürlich auch stinknormales Leitungswasser nehmen.

Dass Olivenöl gut für die Haare ist, weiß mittlerweile glaube ich jeder. Meine kleine Schwester hat sogar eine Zeit lang eine Haarkur mit Olivenöl gemacht – zu unserer Überraschung hat es tatsächlich eine Menge gebracht: Ihre Haare sind seither glänzend und trotz einer beachtlichen Länger sooo gesund. Olivenöl hilft gegen sprödes Haar und Spliss und sorgt für einen schönen, gesunden Glanz. Es hält die Feuchtigkeit im Haar und schützt vor übermäßiger Hitze (also der extra-Schutz vor dem Föhnen), indem es einen Schutzfilm um die Haare legt, an dem auch Schadstoffe aus der Umgebungsluft abperlen sollen.

Ätherische Öle  sind nicht nur besonders dufte, sondern auch wahre Wundermittel. Lavendel-, Kamillen- und Teebaumöl helfen bei Schuppen, Limettenöl ist super bei feinem Haar und bei schnell fettenden Haaren schaffen Brennesseln- und Cypressenöl Abhilfe. Aber nicht nur das: Eukalyptus-, Lavendel-, Minze-, Zeder- und Zitronenöl sollen eine wirkungsvolle (und vor allem: natürliche) Waffe gegen Flöhe sein. Bei bereits vorhandenen Bissen soll Lavendelöl den Juckreiz lindern und der Haut beim Abschwellen helfen.

Die Kastilien Seife ist frei von Tensiden und frei von Duftstoffen. Sie ist natürlichen Ursprungs (aus Oliven- und Sonnenblumenöl) und riecht aber auch dementsprechend etwas gewöhnungsbedürftig. Mir macht das persönlich nichts aus, weil mich der Olivenölgeruch sehr an die Griechenlandurlaube aus meiner Kindheit erinnert.

Der Apfelessig enthält Essigsäure, die die Schuppen der Haare wieder zusammenzieht, wenn die Schuppenschicht beschädigt ist. Dadurch wirkt das Fell viel gesünder und strahlt wieder. Außerdem wird das Fell gründlich gereinigt.

Und so funktioniert es: 

Super einfach: Mischt einfach alle Zutaten in einer Flasche zusammen (vorzugsweise Glasflaschen, der Umwelt zuliebe) und dann gut schütteln. Tadaaa! Fertig ist euer selbstgemachtes Hundeshampoo. Übrigens: Wenn ihr Ätherische Öle verwendet achtet darauf, dass die Menge maximal 3% des gesamten Hundeshampoos beträgt (Bei 100ml Shampoo 3ml ätherisches Öl). Eine zu große Menge an ätherischen Ölen könnten die Haut nur unnötig reizen.

 

Ich hoffe, dass es vor allem Hayley, die im Winter immer zu schuppiger Haut neigt, gut tut. Ein bisschen länger müssen wir das ganze schon noch testen. Probieren geht mal wieder über Studieren. Bitte achtet beim Verwenden darauf, dass eure Hunde keine Allergien gegen die verwendeten Inhaltsstoffe aufweisen und wie (fast) immer gilt auch fürs Baden: so häufig wie nötig, aber so wenig wie möglich.

 

Wir wünschen Euch eine besinnliche und „dufte“ Weihnachtszeit!

 

Bis bald,

 

eure Cavaliermaedchen. 

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