Folge uns:
Alltag, Blogparaden, Kooperationen

Ein Team – Durch dick und dünn [Anzeige]


Wenn wir uns einen Hund holen, wird sich doch gar nicht so viel verändern. Klar, wir müssen den regelmäßig füttern und spazieren führen, aber ansonsten bleibt doch alles beim Alten.“

So oder so ähnlich waren meine Worte, als ich meinen Mann vor vier Jahren von einem Hund überzeugen wollte. Zugegeben, so ganz überzeugt war ich von meinen eigenen Worten nicht. Aber was hat sich denn nun verändert? Die AGILA Haustierversicherung feiert ihren 25. Geburtstag und wollte im Rahmen einer Blogparade genau das von uns wissen: „Wie hat Euer Vierbeiner Euer Leben verändert?

Von unorganisiert zu völlig durchstrukturiert

Vor dem Einzug von Hayley war mein Alltag alles andere als strukturiert. Am Wochenende habe ich super lange geschlafen und selbst nachdem ich wach war, lag ich noch ewig im Bett. Aber auch in der Woche war mein Motto „Komme ich heut‘ nicht, komme ich morgen“. Generell – das muss ich zugeben – war ich eine richtige Schlafmütze. Ich habe gefühlt immer und überall ein Nickerchen gemacht. Wenn mir langweilig war, wenn ich mich vor den Aufgaben drücken wollte, nach dem Essen – einfach immer.

Aber mit dem ersten Tag, den Hayley nun schon bei uns ist, hat sich das geändert. Zuerst waren es nur vermeintliche Kleinigkeiten: Ich musste früher aufstehen um Hayley bei meiner Mama abzuladen, bevor ich zur Schule gefahren bin. Es mussten also ein paar Minuten mehr in die morgendliche, bis dato nicht vorhandene, Routine eingeplant werden.

Zum Glück schläft Hayley mindestens genau so gerne, wie ich

Stück für Stück kamen aber immer mehr Dinge dazu, die ein hohes Maß an Planung erfordert haben: Hayley übersäuert sehr schnell, das heißt, dass sie immer zu festen Zeiten ihr Futter bekommen muss. Passiert das nicht, übergibt sie sich und möchte dann nichts mehr Fressen, sodass eine schier endlose Spirale entsteht. Kurz darauf stellte ich außerdem fest, dass selbst ein Tagesausflug mit Hund nicht einfach mal eben so gewuppt ist. Heute habe ich für alle möglichen Ausflüge übrigens Checklisten. Aber, mal unter uns: Die beiden schaffen es trotzdem, unser Leben immer wieder auf den Kopf zu stellen – und das ist auch gut so.

Hobbywechsel

Ich gebe zu, diese Überschrift trifft es nicht ganz. Bevor die Hunde unsere kleine Familie bereichert haben, hatte ich nicht wirklich viele Interessen. Ich traf mich viel mit Freunden, fotografierte hier und da mit einer Einsteiger-Spiegelreflex und ansonsten blätterte ich mal durch Bücher oder spielte Computerspiele.

Durch die Hunde lernte ich so vieles über mich selbst und fand Gefallen an Dingen, die mich vorher nicht interessiert hatten. Ich liebe es, in der Natur zu sein und unsere kleinen Abenteuer festzuhalten. Durch diesen Impuls entstand auch unser Blog und meine wiedergewonnene Leidenschaft für die Fotografie.

Kurz vor dem Einzug von Darida suchte ich für Hayley und mich nach etwas, was nur wir zwei zusammen machen würden. Schließlich landeten wir beim Agility. Leider machte mir Hayley irgendwann deutlich, dass sie auf so einen Quatsch nur bedingt Lust hat. Aber auf keinen Fall ganze 90 Minuten lang. Kurzerhand sprang Darida dann für sie ein. Darida brachte mich aber auch dem Ausstellungswesen näher: Was als „nur mal ausprobieren“ anfing, entwickelte sich ziemlich schnell zu einem weiteren Hobby.

Darida, als sie alle Anwartschaften für den
Jugendchampion hatte

Jo, wir schaffen das!

Fast jeder von Euch wird wissen, was ich meine, wenn ich sage: Das Leben meint es nicht immer gut mit uns. Es gibt Tage, an denen möchte ich mich nur im Zimmer verkriechen und erst wieder heraus kommen, wenn die Luft rein ist. Tage, an denen kann ich einfach nicht lächeln. Oder eben Tage, an denen einfach nichts funktionieren will.

Aber all‘ diese Tage haben eines gemeinsam: meine Hunde waren da und haben mir gezeigt, dass wir gemeinsam alles schaffen können. Jedes Mal, wenn ich denke, dass ich diesen Tag nicht ertragen kann, erinnern mich die beiden daran, dass ich jetzt nicht wie ein Trauerklops auf dem Sofa sitzen kann, denn sie müssen nochmal raus und danach brauchen sie Futter. Sie erinnern mich daran, dass alles halb so wild ist, denn gerade eine riesige Matschpfütze macht unglaublich viel Spaß. Sie zeigen mir, dass auf jeden doofen Moment mindestens zwei wunderbare folgen können, wenn ich es nur zulasse.

no rain, no flowers.“

Meine Hunde haben mir beigebracht, dass ich nicht immer alles so pessimistisch sehen darf, denn auf einen doofen Tag folgt meist ein wunderbarer. Und sollte nach dem doofen Tag ein noch dooferer Tag kommen, habe ich immer noch die beiden – und gemeinsam sind wir stark.

Dankbarkeit

Hayley war wirklich ein pflegeleichter Hund, besonders wir als Anfänger hätten es kaum besser treffen können. Während der Lernphase im Abitur war sie rundum zufrieden, selbst als die Spaziergänge kürzer und die Tricktraining-Einheiten seltener wurden. Nie war sie grimmig oder fordernd gewesen. Sie war einfach für die Zeit, die ich mit ihr verbracht habe, auch wenn sie nur an mir gekuschelt da lag, dankbar.

Unser erster Tag im Tierpark

Hayley hat mir genau das beigebracht: dankbar sein. Ich gehörte leider zu den Menschen, die „den Hals nicht voll genug bekommen“. Wenn ich etwas erreicht habe, worauf ich lange hingearbeitet habe, war ich nur kurz dankbar und stolz, denn schnell folgte das nächste Ziel, dass ich unbedingt erreichen wollte. Musste. Und wenn an einem Tag nicht ausnahmslos alles glatt lief, war es einfach kein guter Tag. Dabei sind es doch die mehr oder weniger kleinen Dinge im Leben, die das Leben so lebenswert machen. Die ruhigen Momente auf der Couch, nach einem langen Tag mit den Hunden im Arm, die Sommerspaziergänge im kühlen Wald oder dass die Mädels endlich im Meer schwimmen waren – und dabei auch noch Spaß hatten.

Die beiden haben mir auch gezeigt, worauf es im Leben wirklich ankommt: Familie, Gesundheit und gemeinsame Zeit. Was bringt mir der tollste Abschluss, wenn ich während ich ihn mir erarbeite, keine Zeit für mich habe? Was bringt mir das tollste Haus, wenn ich es nicht mit meiner Familie teilen kann und wozu all‘ die Reichtümer des Lebens, wenn ich sie durch eine Krankheit nicht genießen kann? Meine Hunde haben mich gelehrt, dankbar zu sein. Für all‘ die Kleinigkeiten und Großigkeiten, die ich „mein“ nennen darf, aber vor allem für ihre schlagenden Herzen und trippelnden Beinchen, die mich seit einigen Jahren begleiten.

Familie

Zwei Monate nachdem das Herrchen und ich zusammen gezogen sind, haben wir uns auch schon dafür entschieden, Hayley bei uns aufzunehmen. Na gut, eigentlich habe ich mir dafür entschieden und heftig um sein „Ok“ gekämpft. Der Kampf hat sich gelohnt, denn Hayley hat uns mit ihrem Einzug zu einer Familie gemacht.

Darida mit ihrer Kennel-Familie – inklusive Mama und Schwester

Aber auch Darida hat uns etwas geschenkt, dass ich am Anfang nicht in Betracht gezogen hatte: eine weitere Familie. Einige der Menschen, die Daridas Wurfgeschwister bei sich aufgenommen haben, sind mir richtig ans Herz gewachsen und zu guten Freundinnen geworden. Ich liebe es, meine Zeit mit ähnlich Hunde verrückten Menschen zu verbringen und möchte sie nicht mehr missen müssen. Die Zeit mit ihnen ist jedes Mal wie ein kleiner Kurzurlaub.

Keine Geburtstagsparty ohne Geschenke!

AGILA dreht den Spieß aber um und verteilt die Geschenke an euch bzw. an eure Vierbeiner! Was ihr gewinnen könnt und wie ihr an der Verlosung teilnehmen könnt, erfahrt ihr im Laufe des Tages auf unserem Instagram Account. Das Gewinnspiel läuft dort bis zum 16.06.19 22 Uhr.

Foto wurde uns zur Verfügung gestellt von Hannah Konitzer (AGILA)

Blogparade

Anna von Felífiziert hat auf ihrem Blog bereits darüber geschrieben, wie Felí ihr Leben verändert hat: Wie hat Felí mein Leben verändert?

Bei Stephie von ThePell-Mell Pack hat deutlich aufgeführt, dass ich mit meiner Annahme, ein Hund würde gar nicht so viel verändern, gänzlich falsch lag. Denn Enki hat ihr Leben komplett auf links gedreht: Coach auf Pfoten.

Sabrina von Dietutnichts erzählt, wie Queen und Püppi ihr Leben verändert haben – von Langeweile keine Spur: Wie Queen und Püppi mein Leben verändert haben


Johanna von Toffee der Frechdachs erklärt euch auf ihrem Blog, dass ihr euch definitiv niemals nie einen Hund anschaffen solltet. Warum? Das könnt ihr ganz einfach nachlesen (Achtung: Ironie!): Schaff dir niemals einen Hund an!

Bei Lieblingskatze können die Katzenfans unter euch nachlesen, dass auch Katzen einen großen Einfluss auf das Leben von Frauchen & Herrchen haben können: Wie Elvis unser Leben eroberte

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der AGILA Haustierversicherung.

Vielen Dank, liebe Hannah, für die inspirierende Themenwahl!

Diesen Beitrag teilen auf...
Share on
Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Das könnte dir auch gefallen

1 Kommentar

  • Reply Mareike

    Ein tolles Thema! Ich habe mir auch einmal Gedanken gemacht, wie Loki mein Leben und vor allem mich verändert hat und würde gerne an der Blogparade teilnehmen.
    https://lokislife.de/wie-loki-mein-leben-veraendert-hat-blogparade/

    06/07/2019 at 10:35
  • Hinterlasse eine Antwort